Kunst

Indirektes Portrait, Lukasz Buda

Anliegen

Eines unserer Ziele im Unterricht ist es die Kompetenzbereiche künstlerischer Produktion und Rezeption miteinander zu verbinden. Neben der Vermittlung kunstgeschichtlicher Kenntnisse sowie gestalterischer Grundfertigkeiten wollen wir Schülerinnen und Schüler insbesondere zum individuellen Ausprobieren künstlerischer Denk- und Handlungsweisen ermuntern. Damit einher geht auch eine Stärkung von Wahrnehmungs- und Reflexionsvermögen. Wir greifen dazu auf Bildwelten aus Kunst, Alltag, Design, Neuen Medien und Architektur zurück. Die Schülerinnen und Schüler arbeiten häufig projektorientiert, sodass Selbständigkeit und Eigenverantwortlichkeit grundlegende Bestandteile der Unterrichtspraxis sind.

Curriculum

Unser schulinternes Curriculum möchten wir stetig weiterentwickeln. Grundlage dieses Prozesses sind der regelmäßige Austausch innerhalb des Fachbereichs, das Aufgreifen von Anregungen unserer Schülerinnen und Schüler und die Aktualisierung aufgrund zentraler Vorgaben. Insgesamt soll die Chancenvielfalt, die Bedeutung für die Gegenwart und der Bildungsanspruch des Fachs immer wieder neu dargelegt werden.

Raumsituation

Wir haben das Glück, drei benachbarte, großzügige Fachräume (zwei Zeichensäle und ein Werkraum) sowie ein „Kunstfoyer" nutzen zu können. Die relativ gute Ausstattung erleichtert das Lernen und Lehren. So verfügen beispielsweise alle Kunsträume über Projektionsmöglichkeiten (via Beamer oder Smartboard), Internetzugang und ausreichend Platz zum praktischen Arbeiten. Darüber hinaus gibt es einen Materialkeller mit wieder funktionstüchtigem Keramikofen und ein Fotolabor, das es Schülerinnen und Schüler ermöglicht, selbst den Weg vom Auslösen der Kamera bis zum entwickelten Foto zu beschreiten.

Partizipation

Durch die Öffnung des Unterrichts nach außen erhoffen wir uns unter anderem eine Auseinandersetzung mit der gesellschaftlichen Funktion von Kunst und möchten die Verankerung in das kulturelle Leben stärken. Exkursionen inner- und außerhalb Berlins stellen einen zentralen Bestandteil des Unterrichts dar. Seit dem letzen Schuljahr organisieren wir einen Projekttag für alle 9. Klassen in der Gemäldegalerie (bzw. in der Neuen Nationalgalerie). In Kooperation mit Museumspädagogen bieten wir diverse Workshops an, die zu einer ästhetisch-praktischen, kognitiven oder handlungsorientierten Auseinandersetzung mit den dort ausgestellten Werken anregen. Im 12. Jahrgang findet eine Studienfahrt traditionell nach Italien statt.

Insgesamt ist uns die regelmäßige Präsentation von gestalterischen Ergebnissen ein Anliegen (z. B. „Bild des Monats"), um individuelle Leistungen der Schülerinnen und Schüler zu würdigen und gleichzeitig einen Beitrag zum vielseitigen Schulleben zu leisten. Bewährt haben sich hier die jährliche Ausstellung zum Tag der Offenen Tür im Kunstfoyer und die Ausstellungen der Kunstleistungskurse an wechselnden Orten im Schulgebäude.

Schwerpunkte setzen

Kunstinteressierte Schülerinnen und Schüler der Beethoven-Schule haben verschiedene Möglichkeiten, sich über den Klassenunterricht hinaus intensiver mit der Kunst zu befassen. Das Angebot reicht vom Wahlfachkurs (ab der 9. Klasse) über einen Kunstzusatzkurs der Oberstufe bis hin zur Wahl des Leistungskurses. In einer Klasse mit musisch-ästhetischem Profil arbeiten wir übergreifend mit den Fachbereichen Deutsch, Musik und Darstellendem Spiel zusammen. Hier geht es, nach der Vermittlung der Grundlagen dieser Arbeitsbereiche, um die Durchführung von eigenen Projekten.

(Rom)

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