Sport

„Keine Stunde im Leben, die man im Sport verbringt, ist verloren." - Winston Spencer Churchill, 1874-1965

Mehrperspektivität des Sports

In Anlehnung an den Rahmenlehrplan setzt der Fachbereich Sport die vielseitige Bedeutung des Sports im Unterricht um. Folgende pädagogische Perspektiven werden dabei, je nach Thematik, fokussiert:
  • Gesundheit: Gesundheit und Gesundheitsbewusstsein entwickeln und fördern
  • Leistung: Leisten und Leistung beim Sporttreiben erfahren, verstehen und reflektieren
  • Kooperation: im Sporttreiben kooperieren, wettstreiten und sich verständigen
  • Körpererfahrung: Wahrnehmungsfähigkeit verbessern, Bewegungserfahrung erweitern
  • Gestaltung: kreativ Bewegungsideen erproben und sich körperlich ausdrücken
  • Wagnis: etwas wagen und verantworten
Ziel ist es, unsere Schülerinnen und Schüler, unter Berücksichtigung ihrer persönlichen Voraussetzungen, für ein lebenslanges Sporttreiben zu begeistern. So finden auch Trendsportarten wie z.B. Slacklining, Parcours oder Waveboard Berücksichtigung im „sportlichen“ Schulleben.
 

Ausserunterrichtliche Aktivitäten

Unsere Schulmannschaften nehmen sehr erfolgreich an ausserunterrichtlichen Sportwettkämpfen teil wie z.B.:
  • Mini Marathon
  • Cross Lauf
  • Avon Mädchenlauf
 
Wettkampfprogramm der Berliner Schulen :
  • Turnen
  • Basketball
  • Fußball
Eine große Tradition an der Beethoven Schule haben der Lauf um die Krumme Lanke im Herbst, die jährliche Ruderfahrt, sowie die Sommer – Bundesjugendspiele (Leichtathletik).
 

Pausensport

In jeder grossen Pause haben unsere Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, draussen auf dem Schulhof oder in unseren beiden Turnhallen Pausensport zu betreiben.
 

Sport in der gymnasialen Oberstufe (Sekundarstufe II)

An der Beethoven Schule bieten wir in der gymnasialen Oberstufe ein vielseitiges Kursangebot. Folgende Bewegungsfelder werden angeboten:
 
Laufen, Springen, Werfen (Leichtathletik)
Bewegen an und mit Geräten (Turnen)
Bewegung gymnastisch, rhythmisch und tänzerisch gestalten (Gymnastik-Tanz)
Bewegen im Wasser (Schwimmen)
Fahren, Rollen, Gleiten (Rudern)
Spiele (Badminton, Tennis, Tischtennis, Volleyball, Basketball,Handball,Fußball)
Fitness
 
Sport kann als 4. Prüfungsfach oder als 5. Prüfungskomponente(Präsentationsprüfung oder besondere Lernleistung) im Abitur gewählt werden. Dazu muss Sport im 3. und 4. Semester als Theoriekurs belegt werden.

Sport - AGs

Zusätzlich zur Stundentafel bieten wir folgende Arbeitsgemeinschaften an:
  • Volleyball
  • Basketball
  • Fußball
  • Einrad
  • Taekwondo

Informationen zur Wahl des Faches Sport als 4. Prüfungsfach:

Der praktische Teil der besonderen Fachprüfung besteht aus drei Prüfungsaufgaben aus zwei Bewegungsfeldern. Die erste und zweite Prüfungsaufgabe beziehen sich jeweils auf ein Bewegungsfeld. Die Bewegungsfelder der beiden Prüfungsaufgaben müssen sich voneinander unterscheiden.
 
Es gilt:
  • Die erste Prüfungsaufgabe besteht aus drei ,die zweite aus zwei Teilaufgaben. In diesen fünf Teilaufgaben müssen zwei unterschiedliche Aufgabenarten berücksichtigt werden.
  • Die erste oder zweite Prüfungsaufgabe muss reflexive Anteile enthalten, die in einem individuellen Prüfungsgespräch geprüft werden.
  • Die dritte Prüfungsaufgabe, der 12-Minuten-Lauf, deckt kein Bewegungsfeld ab!
  • Der Prüfling wählt das Bewegungsfeld für die wettkampfmäßige Prüfungsaufgabe („Wk gemäß Norm“ oder „Wk-Situation“). Alle Teilaufgaben dieser Prüfungsaufgabe müssen wettkampfgemäß sein. In der Leichtathletik muss die wettkampfmäßige Prüfungsaufgabe dreiteilig sein .
Die andere („weitere“)- Prüfungsaufgabe kann
  • ebenfalls eine wettkampfmäßige Prüfungsaufgabe, muss aber aus einem anderen Bewegungsfeld stammen und (mindestens) eine andere Aufgabenart berücksichtigen oder
  • „nicht wettkampfmäßig“ sein, muss aber ebenfalls aus einem anderen Bewegungsfeld stammen und (mindestens) eine der zugelassenen Aufgabenarten 3 bis 8 berücksichtigen.
 
Innerhalb der Bewegungsfelder gelten folgende Bedingungen:
In der Leichtathletik müssen die Disziplinen unterschiedlichen Disziplingruppen zugeordnet werden (Lauf / Sprung / Wurf oder Stoß)
 
Im „Turnen“ müssen die Teilaufgaben an unterschiedlichen Geräten gewählt werden.
 
In „Gymnastik-Tanz“ müssen bei der Zusammenstellung der Prüfungsaufgaben zwei der drei folgenden Bedingungen berücksichtigt werden:
  • akustische Begleitung
  • mit Partner / Gruppe
  • mit gymnastischem Gerät; ein Objekt / Handgerät darf nur einmal gewählt werden.
 
Im Schwimmen müssen
  • bei einer dreiteiligen Prüfungsaufgabe drei unterschiedliche Stilarten in mindestens zwei unterschiedlichen Strecken gewählt werden
  • bei einer zweiteiligen Prüfungsaufgabe zwei unterschiedliche Stilarten
  •  in zwei unterschiedlichen Strecken gewählt werden
 
Die Prüfungsaufgaben werden nach der Leistungsstufe II bewertet.
Informationen entnommen dem Abl. NR. 35 28.8.2015
 

Aufgabenarten für die besondere Fachprüfung (Praxis)

Für die Erstellung der Prüfungsaufgaben gibt es acht unterschiedliche Aufgabenarten, die auch kombinierbar sind:

Aufgabenart

Kurzname

Beschreibung der Aufgabenart

1

Wettkampf gemäß Norm

Aufgaben, in denen die individuelle Leistung sich an zentralen Vorgaben in Form von Normwerten orientiert

2

Wettkampf-situation

Aufgaben, in denen die sportliche Handlungsfähigkeit im Wettkampf oder einer wettkampfnahen Situation mit Gegnern nachgewiesen wird

3

Demonstration

Demonstration einer sportlichen Fertigkeit oder einer taktischen Variante nach vorgegebenen Kriterien in den jeweiligen Themenfeldern, ggf. mit reflexiven Anteilen

4

Situative

Anwendung

Aufgaben, in denen Bewegungsfertigkeiten und –fähig-keiten in vorgegebenen Situationen angewendet werden, ggf. mit reflexiven Anteilen

5

Kooperation

Aufgaben, die die kooperative Leistung  fordern, ggf. mit reflexiven Anteilen

6

Gestaltung

Aufgaben, die begründete Gestaltungsentscheidungen fordern

7

Planung

Aufgaben, in denen eine sportliche  Handlungssituation geplant, vollzogen, auch für andere organisiert, ggf. begründet und dargestellt wird

8

Analyse

Aufgaben, in denen sportliche Handlungen vollzogen, analysiert werden und darauf aufbauend ein Handlungsplan erstellt wird