Spanienaustausch mit dem Erasmusprogramm 2025/26

Zu Besuch an unserer Partnerschule IES L’Om in Picassent/Valencia

Eine Unterrichtsstunde zu den Fallas

Vom 17.- 25. Februar 2026 fand der Besuch der Beethoven-Schüler/innen an unserer Partnerschule IES L’Om in Picassent/Valencia statt.

Ein besonderer Schwerpunkt war in diesem Jahr die Beschäftigung mit der Zweisprachigkeit in der Region Valencia und ganz besonders an unserer Schule und in den Austauschfamilien. Im Rahmen des Erasmus Projektes sind interessante Interviews über den Sprachgebrauch in den Familien entstanden, die wir bereits in den Spanischkursen gehört und ausgewertet haben.

Insgesamt war es wieder eine sehr schöne und bereichernde Begegnung für alle Teilnehmenden, von der auch Finja in ihrem Artikel noch genauer berichtet.

Frau Döhl

Besuch an unserer Partnerschule IES L’Om in Picassent/ Valencia


Im Februar dieses Jahres hat der alljährliche Spanienaustausch mit unserer Partnerschule aus Picassent stattgefunden. Picassent ist etwa 40 Minuten nach Nordosten von Valencia entfernt, ganz in der Nähe der Mittelmeerküste Spaniens. Man spricht dort Spanisch und Valencianisch. Valencianisch ist eine Form des Katalanischen, die mit dem Französischen und Spanischen verwandt ist.

Wir haben in Gastfamilien gewohnt, die uns alle sehr herzlich aufgenommen und versorgt haben. Direkt am ersten Tag sind wir nach Valencia gefahren und haben dort eine Radtour gemacht, um die Stadt kennen zu lernen. Valencia hat viele schöne Strände, die fast schon den karibischen Inseln ähneln.

Wir haben uns sehr viel mit unseren AustauschpartnerInnen und deren Familien unterhalten, wodurch sich unsere Sprachkenntnisse sowohl auf Spanisch als auch auf Englisch (falls das Spanisch mal nicht gereicht hat) sehr verbessert haben. Trotzdem war es manchmal schwierig, die Unterhaltungen zwischen den Spaniern:innen zu verstehen, da Valencianisch und Spanisch sich nicht so ähnlich sind, wie man zuerst denkt. Auch wurde unsere Selbstständigkeit gefordert, als wir in kleinen Gruppen eine Ralley durch Picassent gemacht haben und allein durch die Kleinstadt finden mussten.

In der Region von Valencia gibt es viele alte Traditionen und Feste, wie zum Beispiel die Fallas. Sie werden immer im März gefeiert und stehen für einen Neuanfang. Bei den Fallas werden kunstvolle Statuen verbrannt, die für die schlechten Dinge und Einflüsse im Vorjahr stehen. Damit kann das neue Jahr ohne sie starten. So haben wir am zweiten Tag auch eine Werkstatt besucht, in der die Fallas Figuren gebaut werden, die kurz dem Fallasfest schon fast fertig waren.

Spanien hat eine ganz eigene Essenskultur: es wird viel mit Reis und Fleisch und auch Fisch gekocht. Die Paella stammt ursprünglich aus Valencia und gehört damit zu den Essenstraditionen. Da haben wir sie natürlich probiert und durften sogar beim Kochen helfen. Auch Churros mit Schokoladensauce durften natürlich nicht fehlen.

Außerdem haben wir noch viele andere Ausflüge gemacht, wie zum Oceanogràfic, dem Meeresmuseum, dem Rathaus von Picassent oder zu dem Naturschuztgebiet/See l‘Albufera. Am letzten Tag haben wir etwas zu der traditionellen Sportart Pelota Valenciana (einer Art Squash, das ohne Schläger gespielt wird) gelernt und diesen Sport z.T. auch ausprobiert.

Alles in allem war der Austausch eine tolle Erfahrung, die ich jedem empfehlen würde. Man lernt sehr viel über eine fremde Kultur, man wächst über sich hinaus und schließt neue Freundschaften.

Finja (9b)

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